Das Projekt "altgewohnt"

Die Herausforderung:

Menschen werden immer älter. Dank guter Gesundheit möchten sie ihre angestammte Umgebung nicht verlassen.

Das eigene Haus oder die Wohnung wurde jedoch in den seltensten Fällen für diese Herausforderung gestaltet.

Die Gesundheit und mentale Leistungsfähigkeit nimmt in einem Masse ab, dass diese Menschen gewisse Unterstützung brauchen. Der Bedarf ist sehr unterschiedlich und zeitlich stark variierend. Gesundheitliche und mentale Probleme können progressiv oder schubweise auftreten und verlangen, dass die Probanden gut in ein unterstützendes Netzwerk eingebunden sind.

Altern

Die Dienstleister unter sich sind selten / wenig untereinander vernetzt / abgestimmt (Von der Spitex über den Hausarzt und den Coiffeur bis zum Sozialbetreuer.

Die Familie und die Angehörigen soll durch geeignete Kanäle in die Welt der alten Menschen eingebunden werden

Unser Ziel:

Eine einfache, geniale Schnittstelle zwischen alterndem Menschen und einem leitenden System- nennen wir es „Schutzengel 2.0“- hat zum Ziel:

  • Die Umgebung (Wohnung, Haus, Technik) nahtlos in die Welt des alternden Menschen
    integrieren, Entscheidungen und Handlungen abnehmen
  • Fehlendes Erinnerungsvermögen und Zeitgefühl zu unterstützen
  • Kommunikation zu ermöglichen zwischen Generationen und „Welten“
  • Schwache oder fehlende Fähigkeit zu ergänzen (Sehen, Hören, Haptik)
  • Entscheidungsfähigkeit zu stützen oder zu fördern


Wie wollen wir das erreichen

Ein stetiges Abbild aller Aktivitäten und Informationsflüsse ermöglicht ein virtuelles Modell der realen Welt, das mittels kognitiven Lernprozessen Signale erzeugt und Entscheidungen fällt. Das System muss autark und robust implementiert werden, damit beliebige Ausfälle und Kommunikationsunterbrüche die Prozessqualität unter gar keinen Fällen verschlechtern. Modernste Erkenntnisse der Softwarentwicklung, Automation und Sensorik werden in unserem Projekt bewertet und bei Eignung und Kostentauglichkeit integriert.

Nebst der Bewegungsfähigkeit ist das nachlassende Gedächtnis und die Verarbeitungsgeschwindigkeit eines der grossen Probleme des Alt seins. Dem begegnen wir mit einem stetig nachgefürten kognitiven Modell der realen Prozesse. Durch die Kenntnis seiner Umgebungsparamaeter und die Beobachtung des Verhaltens der Aktoren und Sensoren werden reale Entscheidungsprozesse und reale Handlungen unterstützt. Wichtige Lern.- und Gedächtnisstrategien wie Organisieren, Suchen und Entscheiden, aber auch Wiederholen von Routinen können so sanft begleitet werden. Fehlverläufe von Teilprozess-Abläufen können zur Sicherung der Situation und zum Alarmieren benützt werden. Je länger so ein System in Benutzung ist, desto besser werden die Entscheidungsprozesse. Notwendige Nebenprozesse wie Verrrechnung oder Medikamentierung , Schlafrhytmus aufzeichnen können zur Entlastung vollständig aus dem Alltag der betagten Person entfernt werden und verbessern so die gefühlte Lebensqualität

Chance:

Die vernetzte und kommunizierende Welt sichert und erleichtert dem alternden Menschen das Leben und beschert im Freude und soziale Kontakte. Das Umfeld im Quartier und die Familie nehmen am Leben der Alten teil, weil ihre personalisierte virtuelle Welt die für Junge geeigneten Kommunikationsformen er- und unterhält. In Notfällen und Problemsituationen ist schneller die richtige Hilfe vor Ort und findet sogar Haustür und Zimmer auf Anhieb.

Ein Dienstleistungsunternehmen (z.B. Hausdienst, Spitalküche) kann durch vollkommen durch-designte Prozesse einen erheblichen Rationalisierungseffekt erzielen und den Aktivitätsradius ausweiten. Dadurch wird schliesslich das Leben im Alter für die Betroffenen erheblich günstiger.

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